Sabine Beuter hat durch ihre Lebensgeschichte vielfältige Eindrücke und Erfahrungen aus verschiedenen Kulturkreisen sammeln können und spiegelt sie in expressiver aber auch subtiler Form in ihren Werken wieder.

In ihren Arbeiten setzt  sich die Künstlerin in einem intuitiven Prozess mit der bildnerischen und ihrer eigenen inneren Dynamik auseinander. Darin liegt eine reichhaltige Mehrdeutigkeit von visuellen Wahrnehmungen, skriptualen Elementen, Zeichen, Gedanken, Erinnerungen und Gefühlen. Meist sind bewegliche und gleichzeitig komplexe farbliche Strukturen zu erkennen, die von warmen Tönen dominiert werden.

In ihren Werken der Serie "Gold" spiegelt sich das Zusammenwirken der Farben und dem Blattgold in feinen spielerischen Nuancen, die eine  Komposition zum Leuchten bringt und gleichsam zu einer  Symphonie werden lässt, wieder.  

SABINE BEUTER ÜBER DIE ANFÄNGE ALS FREISCHAFFENDE MALERIN:

„Wie ein kleines Kind, mit dem Drang, dem Leben Ausdruck zu verleihen, gab es keinen Halt mehr, keine Kompromisse, nichts konnte mich vom Malen mehr abbringen.

Ich blieb mir, meiner gefundenen Leidenschaft, meiner Neugier und dem Hunger nach Malen treu. Mein wirkliches Leben nahm einen Anfang.“

SABINE BEUTER ÜBER IHRE KUNST: "Kunst ist eine Idee, sie ist mein Leben, mein Ausdruck.

„In meinen Arbeiten wird mein enges Verhältnis zum Orient deutlich sichtbar, welches sich im Laufe vieler Jahre kontinuierlich intensiviert hat.

Auf meinen Reisen in den Orient erlebte ich immer wieder Augenblicke, die sowohl von Harmonie als auch von Harmoniebrüchen bestimmt sind. Daraus erwachsen Kontraste und Spannungsbögen, die hiernach meine Malerei entscheidend beeinflussten.

Das Reisen und die Bewegung von einem Ort zum anderen, als Erfahrung der Verschmelzung von Richtung, Zeit und Ereignissen, spielte für meine künstlerische Inspiration immer eine wichtige Rolle.

Malen ist für mich jedes Mal aufs Neue ein Abenteuer – ein Prozess ohne konkretes Ziel, bei dem es mir vor allem auf den Vorgang im Augenblick ankommt.

Die Bilder entstehen aus dem „Nichts“, und trotzdem ist irgendwo immer „etwas“  vorhanden.

Obwohl ich glaube, dass meine Bilder Spannung, Dynamik und Lebendigkeit ausstrahlen, male ich nicht zum Gefallen, weder versuche ich Harmonie und Schönheit, noch den pessimistischen Zeitgeist zu bedienen.

Meine Bilder formulieren nichts, entwerfen keine Programme, Lehren oder Dogmen, sondern deuten nur an, was sein könnte, ausgedrückt mit der Mystik der Farben.

Kunst ist eine Idee, sie ist mein Leben, mein Ausdruck.